
Google Ads für Selbstständige: Search, Performance Max oder AI Max?
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Google Ads für Selbstständige bedeutet 2026: Wähle zwischen klassischen Search-Kampagnen, der KI-Optimierung AI Max und dem Multi-Channel-System Performance Max. Die richtige Entscheidung hängt von deinem Budget, deiner Datenlage und deinem Geschäftsmodell ab – nicht von dem, was Google dir standardmäßig vorschlägt.
Das Ding ist: Google drängt dich in Richtung Automatisierung. Neue Search-Kampagnen haben AI Max seit April 2026 standardmäßig aktiviert. Dynamic Search Ads wurden bis Ende September 2026 schrittweise auf AI Max umgestellt. Performance Max wird als kanalübergreifende Lösung beworben. Für viele Selbstständige ist das nicht die beste Idee – zumindest nicht am Anfang.
In diesem Artikel bekommst du eine klare Entscheidungshilfe: Wann Search, wann AI Max, wann Performance Max. Mit konkreten Budgetrahmen, Setup-Empfehlungen und den typischen Fehlern, die kleine Unternehmen Geld kosten.
Die drei Wege in Google Ads
Google bietet dir 2026 drei Hauptwege, um Anzeigen zu schalten. Jeder hat seine Berechtigung – aber nicht für jeden Selbstständigen zur gleichen Zeit.
Search-Kampagnen: Der kontrollierbare Klassiker
Search-Anzeigen erscheinen in der Google-Suche. Du steuerst über Keywords, Anzeigentexte, Gebote und Regionen. Das ist der transparenteste Weg: Du siehst, welche Suchbegriffe dein Budget verbrauchen. Du kannst gezielt auf Leistungen, Standorte oder Dringlichkeit optimieren.
Für Selbstständige mit begrenztem Budget ist Search meist der beste Start. Das Budget konzentriert sich auf konkrete Suchanfragen, nicht gleichzeitig auf YouTube, Display, Gmail und Maps.
AI Max: KI-Optimierung innerhalb von Search
AI Max ist kein eigener Kampagnentyp. Es ist eine Optimierungsebene innerhalb bestehender Search-Kampagnen. Google nutzt KI, um Suchanfragen über deine Keywords hinaus zu erschließen – unter anderem über Broad Match und keywordlose Technologie.
Das kann zusätzliche Nachfrage bringen. Es kann aber auch Suchanfragen außerhalb deines ursprünglichen Themas einkaufen. AI Max war bis April 2026 in der Beta-Phase. Seit September 2026 stellt Google berechtigte Alt-Kampagnen automatisch um.
Performance Max: Multi-Channel mit voller Automatisierung
Performance Max bündelt Search, YouTube, Display, Discover, Gmail, Maps und Shopping in einer Kampagne. Google AI optimiert Gebote, Budgetverteilung, Zielgruppen, Creatives und Attribution automatisch.
Google positioniert Performance Max als Ergänzung zu Search, nicht als Ersatz. Bei identischer Suchanfrage soll eine passende Exact-Match-Keyword-Ausrichtung in Search priorisiert werden.
Performance Max braucht belastbare Conversion-Ziele, ausreichend Daten und hochwertige Assets. Ohne diese Grundlagen kann die Automatisierung Budget in wenig wertvolle Kontakte lenken.
Search: der Klassiker für kleine Budgets
Search eignet sich besonders für lokale Dienstleistungen, B2B-Leistungen mit konkreten Problemsuchbegriffen und Angebote mit hoher Kontaktabsicht. Steuerberatung, Physiotherapie, Handwerk, Coaching, Rechtsberatung – überall dort, wo Menschen gezielt nach einer Lösung suchen.
Warum Search häufig der beste Start ist
Dein Budget konzentriert sich auf Suchanfragen. Du musst nicht gleichzeitig YouTube-Videos, Display-Banner und Gmail-Anzeigen produzieren. Keywords machen nachvollziehbar, welche Nachfrage du einkaufst. Du kannst Anzeigen nach Leistung, Standort und Dringlichkeit strukturieren.
Bei kleinem Budget ist eine Kampagne mit wenigen wirtschaftlich wichtigen Leistungen meist sinnvoller als eine breit angelegte Multi-Channel-Kampagne.
Empfohlenes Start-Setup für Search
So richtest du eine solide Search-Kampagne ein:
- Eine Search-Kampagne pro klar unterscheidbarer Leistung oder Suchintention.
- Zunächst nur die wirtschaftlich relevantesten Regionen.
- Getrennte Anzeigengruppen für unterschiedliche Leistungen.
- Mindestens eine responsive Suchanzeige je Anzeigengruppe mit eigenen, fachlich kontrollierten Headlines und Beschreibungen.
- Negativ-Keywords für kostenlose Informationen, Jobs, Ausbildung, Selbsthilfe oder nicht angebotene Leistungen.
- Standortoptionen so konfigurieren, dass nicht nur Personen mit allgemeinem Interesse an einer Region erreicht werden.
- Anrufe, Formularübermittlungen, Terminbuchungen und qualifizierte Leads als getrennte Conversion-Aktionen erfassen.
Typischer Fehler bei Search
Eine Kampagne wird auf „maximale Klicks" optimiert, obwohl kein sauberes Conversion-Tracking existiert. Oder: Jeder Kontakt wird gleich bewertet, obwohl ein unqualifizierter Anruf wirtschaftlich deutlich weniger wert ist als ein gewonnener Auftrag.
Zu viele Keywords mit zu wenig Budget führen dazu, dass kein einzelnes Thema genügend Daten erhält. Konzentriere dich am Anfang auf das, was wirklich Umsatz bringt.
Performance Max: wann es sich lohnt
Performance Max ist sinnvoll, wenn mehrere Google-Kanäle tatsächlich relevant sind. Wenn du hochwertige Bild-, Video- und Textassets hast. Wenn ein messbares Conversion-Ziel vorliegt und ausreichend Conversion-Daten für automatisierte Gebotsstrategien entstehen.
Besonders geeignet für
- E-Commerce mit Produktfeed
- Lokale Unternehmen mit mehreren Kontaktwegen und ausreichend Nachfrage
- Angebote mit wiederkehrenden Conversions
- Marken, die neben Search auch YouTube, Display, Discover oder Maps systematisch nutzen möchten
Vorsicht bei
- Sehr kleinen Budgets
- Hochpreisigen B2B-Leistungen mit wenigen monatlichen Abschlüssen
- Stark regulierten Branchen
- Leistungen, bei denen nur wenige Suchbegriffe wirtschaftlich sind
- Schlecht gepflegten Produktfeeds oder unvollständigen Creatives
Aktuelle Kontrollelemente
Google hat die Kontrolle über Performance Max 2025/2026 verbessert. Die Zahl der Search Themes pro Asset Group wurde von 25 auf 50 erhöht. Du kannst bis zu 10.000 Negativ-Keywords auf Kampagnenebene verwenden. Das Placement Reporting wurde erweitert, auch für Search Partner Network.
Das bedeutet nicht, dass Performance Max jetzt für jeden funktioniert. Es bedeutet: Wenn du es nutzt, hast du mehr Möglichkeiten, die Automatik zu lenken.
Empfohlenes Setup für Performance Max
Wenn du Performance Max testen willst:
- Search für die wichtigsten, eindeutig bekannten Suchintentionen weiterführen.
- Performance Max separat als Test- oder Ergänzungskampagne aufsetzen.
- Nur primäre, wirtschaftlich relevante Conversions als Optimierungsziele verwenden.
- Markenbegriffe und generische Suchbegriffe kontrolliert auswerten.
- Assets nach Leistung, Zielgruppe und Angebot gruppieren.
- Suchthemen, Zielgruppensignale und Ausschlüsse als Hinweise verwenden, nicht als vollständige harte Zielgruppenbegrenzung interpretieren.
- Regelmäßig Placement-, Suchkategorien-, Asset- und Conversion-Berichte prüfen.
Weitere Details zu Meta Ads für Selbstständige findest du in unserem separaten Guide.
AI Max: was die Automatik wirklich macht
AI Max erweitert Search-Kampagnen über die bisherige Keywordlogik hinaus. Google nutzt KI, um zusätzliche relevante Suchanfragen mit Broad Match und keywordlosen Verfahren zu finden. Die Kampagne kann damit Suchvarianten erreichen, die du nicht als exakte Keywordliste angelegt hast.
Zeitliche Änderungen 2026
AI Max für Search befand sich im April 2026 nicht mehr in der Beta-Phase. Google kündigte am 15. April 2026 an, Dynamic Search Ads und bestimmte ältere Einstellungen auf AI Max umzustellen.
Ab 1. September 2026 begann Google, Search-Kampagnen mit kampagnenweitem Broad Match oder eigenständigen Automatically Created Assets schrittweise auf AI Max umzustellen. Die Migration sollte bis Ende September abgeschlossen sein.
Für neu angelegte Search-Kampagnen war AI Max standardmäßig aktiviert.
Was sich nicht ändert
AI Max ersetzt nicht das Conversion-Tracking. Es ersetzt nicht die Notwendigkeit klarer Angebote, relevanter Landingpages und sauberer Ausschlüsse. AI Max garantiert keine profitablen Leads.
Automatisierte Ausrichtung kann mehr Reichweite erzeugen, aber auch Suchanfragen außerhalb deines ursprünglich geplanten Themenbereichs erschließen.
Empfehlung für Selbstständige
AI Max nicht pauschal deaktivieren, aber zunächst kontrolliert testen. Brand-, Non-Brand- und regionale Suchintentionen getrennt analysieren. Suchbegriffs- und Suchkategorienberichte mindestens wöchentlich zu Beginn prüfen.
Negativ-Keywords für klar unerwünschte Themen pflegen. Landingpage-Expansion und automatisch erzeugte Texte auf rechtliche und fachliche Richtigkeit prüfen. In regulierten Branchen vorgeschriebene Formulierungen kontrollieren. Google weist auf Text Disclaimers hin, mit denen rechtlich erforderliche Texte auch bei Final-URL-Expansion abgesichert werden können.
Entscheidungsbaum nach Budget
So triffst du die richtige Wahl für dein Werbebudget:
Unter etwa 300 € monatlich
Nur eine sehr enge Search-Kampagne. Ein Standort oder ein klar begrenztes Einzugsgebiet. Eine bis zwei wirtschaftlich zentrale Leistungen. Keine parallele Performance-Max-Kampagne. AI Max nur nach sauberem Tracking und eher als begrenzter Test.
Bei durchschnittlichen Klickpreisen von beispielsweise 3 € würden 300 € rechnerisch nur etwa 100 Klicks ermöglichen. Der tatsächliche CPC variiert jedoch stark nach Branche, Region und Wettbewerb.
Etwa 300–1.000 € monatlich
Search als Basiskampagne. Zwei bis vier klar getrennte Leistungsbereiche. AI Max in einer bestehenden Search-Kampagne testen, wenn genügend relevante Suchanfragen und Conversions entstehen.
Performance Max nur ergänzend testen, wenn hochwertige Assets und ein belastbares Conversion-Ziel vorhanden sind. Budget nicht zu früh auf viele Kampagnen verteilen.
Etwa 1.000–3.000 € monatlich
Search für kontrollierbare Kernnachfrage. AI-Max-Test für zusätzliche Suchintentionen. Performance Max als Ergänzung mit separatem Budget und klarer Auswertung.
Je nach Branche regionale, Brand- und Non-Brand-Strukturen trennen. Offline-Conversion-Import oder qualifizierte Leadbewertung einführen.
Mehr als etwa 3.000 € monatlich
Search, AI Max und Performance Max können parallel sinnvoll sein. Kampagnen nach Geschäftsmodell, Region, Produktmarge oder Leadqualität strukturieren. Conversion Value statt bloßer Conversion-Anzahl übermitteln.
Experimente mit Kontrollgruppen, Landingpages, Gebotsstrategien und Asset-Varianten durchführen. Bei E-Commerce zusätzlich Feedqualität, Marge, Lagerbestand und Neukundenwert in die Bewertung einbeziehen.
Wichtige Einschränkung
Ein fixes Mindestbudget gibt es nicht. Entscheidend sind Suchvolumen, Klickpreise, Abschlussquote, Deckungsbeitrag und zulässiger Customer Acquisition Cost.
Das zulässige Werbebudget lässt sich besser aus dem maximalen Kosten-pro-Kunde-Ziel ableiten als aus pauschalen Branchenwerten. Diese Formel hilft bei der Planung:
Maximaler CPC ≈ Wert eines Kunden × Lead-zu-Kunde-Rate × Klick-zu-Lead-Rate
Conversion-Tracking als Voraussetzung
Ohne sauberes Tracking ist jede Kampagne ein Glücksspiel. Das gilt für Search, noch mehr für AI Max und am meisten für Performance Max.
Primäre Conversions
Das sind die Aktionen, die wirtschaftlich zählen:
- Abgeschlossene Terminbuchung
- Qualifiziertes Kontaktformular
- Tatsächlich angenommener Anruf mit definierter Mindestdauer
- Kauf oder bestätigte Anfrage
- Importierter qualifizierter Lead oder gewonnener Kunde
Sekundäre Signale
Diese Signale können helfen, sollten aber nicht automatisch als gleichwertige Geschäftsziele optimiert werden:
- Klick auf eine Telefonnummer
- Start eines Formulars
- Download einer Preisliste
- Besuch einer wichtigen Unterseite
- Verweildauer oder Scrolltiefe
Best Practice für Conversion-Tracking
- Conversion-Aktionen nach Wert und Qualität klassifizieren.
- Doppelte Zählungen zwischen Google Tag, Analytics-Importen und CRM vermeiden.
- Consent-Management und Datenschutzprüfung für Deutschland, Österreich und die Schweiz einplanen.
- Bei Leadgenerierung möglichst Offline-Conversion-Import oder CRM-Rückmeldung verwenden.
- Nicht nur Formularabsendungen, sondern qualifizierte Leads und gewonnene Aufträge bewerten.
- Vor dem Kampagnenstart einen Test durchführen: Wird jede Conversion einmal, am richtigen Ort und mit plausiblen Werten erfasst?
Warum Tracking besonders für AI Max und Performance Max wichtig ist
Beide Systeme optimieren stärker automatisiert auf die hinterlegten Ziele. Ein falsch markiertes Ziel kann dazu führen, dass die Automatisierung mehr billige, aber wirtschaftlich irrelevante Aktionen sucht.
Je weniger echte Conversion-Daten vorliegen, desto vorsichtiger sollte die Kampagnenstruktur sein. Mehr dazu in unserem Artikel Conversions definieren.
Typische Fehler, die Geld kosten
Diese Fehler sehe ich immer wieder bei Selbstständigen, die Google Ads selbst in die Hand nehmen:
- Kampagnenstart ohne getestetes Conversion-Tracking.
- Optimierung auf Klicks statt auf qualifizierte Geschäftsergebnisse.
- Zu kleines Budget auf zu viele Kampagnen, Regionen und Leistungen verteilen.
- Broad Match oder AI Max ohne Negativ-Keywords und Suchbegriffsprüfung aktivieren.
- Performance Max mit unvollständigen, widersprüchlichen oder rechtlich problematischen Assets starten.
- Falsche Standortoptionen verwenden und dadurch Personen außerhalb des tatsächlichen Einzugsgebiets erreichen.
- Brand- und Non-Brand-Leistung nicht unterscheiden.
- Anrufe messen, aber nicht prüfen, ob sie angenommen oder qualifiziert waren.
- Landingpages auf die Startseite statt auf eine konkrete Leistung verlinken.
- Anzeigen während der Lernphase täglich anhand einzelner Klicks umstellen.
- Nur Plattformmetriken wie Klickrate und Conversion-Anzahl betrachten, aber keinen Deckungsbeitrag berechnen.
- Automatisch erzeugte Texte ungeprüft übernehmen.
- Bei regulierten Leistungen Pflichtangaben, Haftungsausschlüsse oder Werbebeschränkungen nicht kontrollieren.
Was ich anders machen würde: Praxis-Setup für den Start
Wenn ich heute als Selbstständiger mit Google Ads starten würde, würde ich es so machen:
Vorbereitung
Angebot, Zielregion, Zielgruppe und gewünschte Handlung schriftlich definieren. Wirtschaftlichen Ziel-CPA oder maximalen Kundenakquisitionspreis berechnen. CRM- oder Verkaufsergebnisse für die spätere Qualitätsbewertung vorbereiten.
Landingpage mit eindeutiger Leistung, Nutzenargument, Referenzen, Kontaktoption und Vertrauenssignalen erstellen. Mehr dazu in unserem Guide Website erstellen mit KI.
Kampagnenstruktur
Search als kontrollierbare Basisschicht aufbauen. Performance Max separat testen, statt es als vollständigen Ersatz für Search zu behandeln. AI Max zunächst in einer geeigneten Search-Kampagne aktivieren und Veränderungen gegenüber einer kontrollierten Ausgangsbasis messen.
Nicht jede kleine Keywordvariante in eine eigene Kampagne auslagern. Weniger Kampagnen mit mehr Daten sind besser als viele Kampagnen mit jeweils zu wenig Daten.
Gebote
Mit ausreichend Daten auf Conversion-orientierte Gebotsstrategien wechseln. Bei fehlenden Daten zunächst eine kontrollierte, weniger aggressive Strategie nutzen. Ziel-CPA oder Ziel-ROAS erst festlegen, wenn Conversion-Werte und Datenqualität belastbar sind.
Kontrolle
Suchbegriffe, Suchkategorien, Placements, Assets, Standorte und Conversion-Qualität regelmäßig prüfen. Bei AI Max auf Erweiterungen außerhalb der ursprünglichen Keywordlogik achten. Bei Performance Max Placement- und Asset-Berichte sowie Search-Themes auswerten.
Änderungen dokumentieren und nicht mehrere große Änderungen gleichzeitig durchführen. Weitere Optimierungstipps findest du in unserem Artikel Kampagnen optimieren.
KI-Prompts für dein Google-Ads-Setup
Diese Prompts helfen dir, deine Kampagne strukturiert aufzubauen:
Prompt 1: Kampagnenstruktur planen
Ich bin [Branche/Leistung] in [Region] und möchte mit Google Ads starten.
Mein monatliches Budget: [Betrag] €
Meine wichtigsten Leistungen: [Liste]
Mein Ziel: [z.B. Terminanfragen, Anrufe, Käufe]
Erstelle eine Kampagnenstruktur mit:
- Empfohlenen Kampagnen (Search, AI Max, Performance Max)
- Anzeigengruppen nach Leistung
- Beispiel-Keywords (Broad, Phrase, Exact)
- Negativ-Keywords
- Conversion-Zielen
Begründe, warum diese Struktur für mein Budget sinnvoll ist.
Prompt 2: Landingpage-Check für Google Ads
Ich plane eine Google-Ads-Kampagne für [Leistung].
Meine Landingpage: [URL]
Prüfe die Seite auf:
- Klare Leistungsbeschreibung
- Nutzenargumente
- Vertrauenssignale
- Handlungsaufforderung
- Mobile Nutzbarkeit
- Ladezeit-Probleme
Gib mir konkrete Verbesserungsvorschläge, die die Conversion-Rate erhöhen.
Prompt 3: Conversion-Tracking-Plan
Ich bin [Branche] und möchte diese Aktionen als Conversions messen:
[Liste: z.B. Formular, Anruf, Terminbuchung, Kauf]
Erstelle einen Tracking-Plan mit:
- Primären Conversions (wirtschaftlich wichtig)
- Sekundären Signalen (Unterstützung)
- Empfohlenen Werten pro Conversion-Typ
- Technischen Anforderungen (Google Tag, API, CRM-Import)
- Datenschutz-Hinweisen für DACH-Raum
Erkläre, warum diese Struktur sinnvoll ist.
Häufige Fragen zu Google Ads für Selbstständige
Wie viel Budget brauche ich als Selbstständiger für Google Ads?
Es gibt kein allgemeingültiges Mindestbudget. Startbudget, Suchvolumen, Klickpreise, Abschlussquote und Kundenwert müssen gemeinsam betrachtet werden. Ein monatlicher Testetat im niedrigen dreistelligen Eurobereich ist für kleine lokale Dienstleister oft der realistischere Einstieg als eine sofortige Multi-Channel-Strategie. Entscheidend ist: Dein Budget muss ausreichen, um genügend Daten für fundierte Entscheidungen zu sammeln.
Ist Search oder Performance Max für ein kleines Unternehmen besser?
Bei einer klaren Dienstleistung und begrenztem Budget ist Search meist der kontrollierbarere Einstieg. Performance Max wird interessanter, wenn mehrere Kanäle, hochwertige Assets und belastbare Conversion-Daten vorhanden sind. Google positioniert Performance Max als Ergänzung zu Search, nicht als Ersatz. Starte mit Search, teste Performance Max später.
Was ist AI Max in Google Ads?
AI Max ist eine Optimierungsebene innerhalb von Search-Kampagnen und kein separater Kampagnentyp. Google nutzt KI, um Suchanfragen über deine Keywords hinaus zu erschließen. Neue Search-Kampagnen haben AI Max seit April 2026 standardmäßig aktiviert. Die Technologie kann zusätzliche Nachfrage finden, reduziert aber die manuelle Kontrolle. Teste AI Max kontrolliert mit klaren Conversion-Zielen und Negativ-Keywords.
Muss ich AI Max aktivieren, wenn ich nur wenige Conversions habe?
Nicht zwingend. Bei geringer Datenmenge sollte zuerst das Tracking stimmen und die Kampagne eng auf wirtschaftlich relevante Suchintentionen ausgerichtet werden. AI Max kann mehr Reichweite bringen, aber auch Budget in weniger qualifizierte Anfragen lenken, wenn die Datenbasis dünn ist. Konzentriere dich zunächst auf eine saubere Search-Kampagne mit kontrollierten Keywords.
Kann Performance Max Search vollständig ersetzen?
Nein. Google positioniert Performance Max als Ergänzung zu keywordbasierten Search-Kampagnen. Bei identischer Suchanfrage soll eine passende Exact-Match-Keyword-Ausrichtung in Search gegenüber Performance Max priorisiert werden. Für die meisten Selbstständigen ist Search die kontrollierbarere Basis, Performance Max die Ergänzung für zusätzliche Reichweite.
Warum bekomme ich über Google Ads viele Anfragen, aber wenige Kunden?
Häufige Ursachen sind unqualifizierte Conversion-Ziele, zu breite Suchanfragen, fehlende Negativ-Keywords, schlechte Leadbearbeitung oder eine Landingpage ohne klare Vorqualifizierung. Prüfe, ob du auf die richtigen Conversions optimierst. Ein Formularabsendung ist nicht gleich ein qualifizierter Lead. Nutze Offline-Conversion-Import, um Google zu zeigen, welche Anfragen tatsächlich zu Kunden werden.
Was ändert sich 2026 bei Dynamic Search Ads?
Google kündigte an, berechtigte Kampagnen mit Dynamic Search Ads, Automatically Created Assets oder kampagnenweitem Broad Match schrittweise auf AI Max umzustellen. Die Umstellung sollte bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Dynamic Search Ads als eigenständiger Kampagnentyp werden damit faktisch durch AI Max ersetzt. Prüfe deine bestehenden DSA-Kampagnen und bereite dich auf die Migration vor.
Wie kann ich AI-Max-Anzeigen kontrollieren?
Suchbegriffe und Suchkategorien prüfen, Negativ-Keywords pflegen, Landingpage-Expansion kontrollieren, automatisch erzeugte Texte fachlich und rechtlich überprüfen und qualifizierte Offline-Conversions zurückspielen. Nutze die erweiterten Berichte in Google Ads, um zu sehen, welche Suchanfragen tatsächlich bedient werden. Bei regulierten Branchen solltest du Text Disclaimers verwenden, um rechtlich erforderliche Formulierungen auch bei automatisch angepassten URLs abzusichern.
Der Schritt, den du seit Jahren aufschiebst
Ich kenne das: Du weißt, dass du online sichtbarer sein musst. Du hast schon mal über Google Ads nachgedacht. Vielleicht sogar einen Account angelegt. Aber dann kam die Unsicherheit: Welcher Kampagnentyp? Wie viel Budget? Was, wenn das Geld verpufft?
Die Wahrheit ist: Google Ads ist kein Hexenwerk. Aber es ist auch kein Selbstläufer. Die richtige Wahl zwischen Search, AI Max und Performance Max hängt von deinem Budget, deiner Datenlage und deinem Geschäftsmodell ab. Nicht von dem, was Google dir standardmäßig vorschlägt.
Der erste Schritt ist nicht die perfekte Kampagne. Der erste Schritt ist: Conversion-Tracking einrichten. Dann eine enge Search-Kampagne mit den wichtigsten Leistungen. Dann auswerten. Dann optimieren. Dann erweitern.
Du musst nicht alles können. Du musst nur anfangen. Weitere Hilfe findest du in unserem umfassenden Guide Google Ads für Selbstständige.
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